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2020-05-29

Nahrungsmittelintoleranz oder doch Allergie?

Almbutter.jpg
Sommer, Zeit für Genuss frischer Lebensmittel. Wir können aus dem Vollen schöpfen oder doch nicht? 
Thema Lactose/Fructose/Gluten u.vmehr, viel beschrieben in den Medien. Auch für Sie im Alltag eine Herausforderung, gesichert festgestellt oder weil Sie denken es kann auch eine Besserung eintreten wenn Sie gewisse Lebensmittel meiden?

Unterschied Allergie vs Intoleranz:
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems, ausgelöst durch Eiweißstoffe in Nahrungsmitteln. Diese werden vom Körper als fremd angesehen. Die unverträglichen Eiweiße werden auch als Allergene bezeichnet.
Auch gibt es sog. Pseudoallergien, welche aber seltener vorkommen.
Häufiger sind jedoch Nahrungsmittelintoleranzen. Hier handelt es sich meist um einen Enzymdefekt.
*Beispiel Lactose: Das Enzym Lactase wird nicht in ausreichender Menge produziert und so antwortet der Körper mit typ. Beschwerden wie Durchfall bei zu hohem Verzehr von entspr. Lebensmitteln. 
*Beispiel Fructose: Hier muss zw. der Fructosemalabsorption (es wird der Fruchtzucker nicht vollständig aufgenommen) und der erblichen Fructoseintoleranz unterschieden werden. Bauchkrämpfe und Blähungen nach Verzehr von entspr. Lebensmitteln ist typisch.
*Beispiel Histamin: Das Enzym DAO ist für den Abbau zuständig. Wird zuwenig produziert kommt es zu typ. Beschwerden wie Juckreiz, Niesen, laufende Nase etc. bei Verzehr von entspr. Lebensmitteln.
*Beispiel Gluten: Die angeborene Zöliakie (angeborene Autoimmunerkrankung) ist hier vertreten, wobei dann gewisse Getreidearten vermieden werden sollten. 

Diagnose
Häufig ein schwieriger Weg, wobei hier auch Vorsicht geboten ist. Denn, div. “Geschäftemacherei” mit der Angst oder Unsicherheit/Unwissen wird hier leider betrieben. Unzählige Tests werden im Internet angeboten. Bereits 2017 hat auch der VKI diese Tests unter die Lupe genommen und als Fazit “Finger weg” den Beitrag betitelt. Keiner der Tests war empfehlenswert. Beispielsweise wurden Unverträglichkeiten diagnostiziert obwohl Testpersonen gar keine Symptome aufwiesen.
Vor Allem zum Thema Gluten, Weizen sind die Medien voll von Informationen (Quellenangaben dazu oft fragwürdig). Meist beginnt es mit dem Aufzählen von sog. Symptomen wie Blähungen, Völlegefühl (hatten wir doch Alle schon mal!) - daraufhin lassen Sie Weizenmehlprodukte weg und Sie fühlen sich besser, oder? Aber, haben Sie davor schon mal die Qualität Ihrer verzehrten Produkte beachtet, Sie stressfrei gegessen, gut gekaut und und und …. 
Testungen
Was besagen Testungen vom IgG Typ? Sind die häufigste Art von Testungen und sagen aus “Mit diesem Lebensmittel hatte meine Körper Kontakt” wenn Sie beispielsweise keine Nüsse essen sollten lt. Test. Genaugenommen sind IgG4 Antikörper auch ein Schutzmechanismus - wenn der Darm aus einem Grund “durchlässiger” geworden ist und Nahrungsmitttelallergene ins Blut gelangen, bildet der Körper schützende Antikörper.
Und, Beratungen müssen dann häufig teuer bezahlt werden oder sind gar nicht vorhanden. Alleine das Auslassen von den “getesteten Lebensmitteln” ist nicht die Lösung.
DAHER….
Darmgesundheit hier ein absolut wichtiger Part, dem es gilt die Aufmerksamkeit zu geben
+ Ungesunde Ernährungsweisen, hektische Nahrungsaufnahme, Stress, auch ein zuviel an Obst (Beispiel Smoothies!) pro Nahrungsaufnahme sind ein Teil davon. 
+ Nahrungsmittelqualität: Beispiel gute Backwaren oder kaufen Sie Fertigbackwaren mit vielen Inhaltsstoffen, Bioobst oder gespritzte Waren …. hier liegen oft schon “Fehler im Detail”
+ Symptomatiken: Blähungen können ihre Ursache im Verzehr von Fertigprodukten haben (Schauen Sie auf die Zutatenliste!). Wielange und wieoft sind die Beschwerden, denn Winde sind auch etwas Natürliches!
+ Daher, bevor Sie viel Geld ausgeben: fragen Sie kompetente Ernährungsfachleute - diese helfen Ihnen bei der Entscheidung und können auch im Vorhinein bereits Vieles abklären (anstatt mit sog. “Experten” sich bei einem Kaffeekränzchen auszutauschen)
Es ist keine Schande auch mal um Rat zu fragen wenn Sie sich unsicher sind - es kann Ihnen sehr viel Geld ersparen UND ein Zurück zum Genuss wesentlich schneller wieder da sein!!!!

AKTUELL: Konsument Ausgabe 6/2020 zum Thema Glutenfreie Lebensmittel (Zitat daraus: Keine glutenfreie Ernährung vor ärztlicher Abklärung)

Admin - 09:30:29 @ Ernährung | Kommentar hinzufügen